
Erster „Pain Award“ verliehen
Zum Auftakt der Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) wurde heuer erstmals am 13. Mai 2010 der „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ verliehen. Von Grünenthal initiiert und von der ÖSG mitgetragen, wird der „Pain Award“ für herausragende Berichterstattung zum Thema chronischer Schmerz vergeben. Insgesamt wurden drei JournalistInnen ausgezeichnet: Robert Buchacher (profil), Karin Fürhapper (ORF TV) und Thomas Hartl (freier Medizinjournalist, Autor).
Kategorie Print/Online: Dr. Robert Buchacher (profil)
Für seine zweiteilige Serie zum Thema chronischer Schmerz im Wochenmagazin profil Ausgaben 04/2010 und 05/2010 erhält Dr. Robert Buchacher den Pain Award in der Kategorie Print/Online. „Die Beitragsserie überzeugt durch ihre profunde und umfassende Auseinandersetzung mit dem Schicksal von Schmerzpatienten und stellt die komplexe Thematik in allen relevanten medizinischen Dimensionen verständlich dar“, ist sich die Experten-Jury einig.
Kategorie Radio/TV: Karin Fürhapper (ORF)
Drei Beiträge in den Formaten Sommerzeit bzw. Herbstzeit auf ORF 2 hat Karin Fürhapper unterschiedlichen Formen von Schmerz und Schmerztherapie gewidmet und sich dabei intensiv und umfassend mit dem Thema beschäftigt. „Vor allem der Beitrag zum Thema Fibromyalgie macht die vielseitigen Belastungen chronischer Schmerzen für das breite Publikum nachvollziehbar und zeigt das Ausmaß der Krankheit auf, indem der Alltag von Schmerzpatienten anschaulich dargestellt wird“, begründet die Fach-Jury ihre Entscheidung für Karin Fürhapper.
Anerkennungspreis: Dr. Thomas Hartl
Der freie Journalist und Autor Dr. Thomas Hartl wurde für sein Buch „Geheilt vom Schmerz“ (www.geheiltvomschmerz.at) mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet. „Das Buch ‚Geheilt vom Schmerz’ ist eine herausragende Leistung im Sinne der Information und Aufklärung zum Thema chronischer Schmerz und zeichnet sich durch die gelungene Kombination aus konkreten Patientengeschichten und medizinischen Stellungnahmen aus“, erklären die Juroren.
Unabhängige Experten-Jury
15 österreichische JournalistInnen aus Print, Online, Radio und TV haben insgesamt 23 Beiträge zum ersten „Pain Award, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ in den Kategorien Print / Online und Radio / TV eingereicht. Pro Kategorie ist der Pain Award mit 2.000 Euro dotiert. Der darüber hinaus vergebene Anerkennungspreis wurde mit 1.000 Euro dotiert. Eine 6-köpfige Experten-Jury hat die Entscheidung über die Gewinner getroffen.
Mitglieder der Experten-Jury (in alphabetischer Reihenfolge):
4 Susanne Fiala, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Schmerz
4 Univ.-Prof. Dr. Maximilian Gottschlich, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaften der Universität Wien
4 Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft
4 Elisabeth J. Nöstlinger, Vorsitzende des Klubs der Österreichischen Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten
4 Ernst Novak, Marketingleiter Schmerz & Infektiologie, Grünenthal GmbH
4 Dr. Paul Yvon, ehem. Journalist, Kommunikationstrainer und -wissenschafter, Lektor, Autor
Ziel: Öffentlichkeit für das Thema chronische Schmerzen sensibilisieren
Ziel des „Pain Awards, Österreichischer Journalistenpreis Schmerz“ ist es, die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Schmerz und die Notwendigkeit einer optimalen schmerzmedizinischen Versorgung zu fördern.
„Als einer der führenden Anbieter innovativer Schmerztherapien wollen wir neuartige Schmerzmedikamente erforschen, aber auch durch Fortbildungen und weiterführende Informationen den Standard der Schmerzmedizin in Österreich verbessern“, erklärt Dr. Dirk Krause, Geschäftsführer Grünenthal GmbH. „Um auch die Öffentlichkeit nachhaltig für dieses Thema zu sensibilisieren, haben wir neben zwei Wissenschaftspreisen den Pain Award ins Leben gerufen und freuen uns sehr über die Unterstützung der Österreichischen Schmerzgesellschaft.“
„Der neue Journalistenpreis unterstützt auch unser Engagement als Österreichische Schmerzgesellschaft. Wir sind von Wichtigkeit und Nutzen dieser Initiative überzeugt und tragen sie daher vollinhaltlich mit“, so Prim. Univ.-Prof. Dr. Wilfried Ilias, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft.