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eine Frau mit türkisem Trägertop sitz am Strand und meditiert, mit dem Rücken zur Kamera, im Hintergrund sieht man das Meer, die Wellen schlagen ans Ufer

Schmerzmessung

Da Schmerzen immer subjektiv sind, versucht man objektive Daten über die Schmerzstärke mittels Skalen zu erhalten. Zur Schmerzmessung wird beispielsweise eine Visuelle-Analog-Skala (VAS) herangezogen, dabei wird ein Balken gezeigt, auf dem sich der Patient zwischen den Polen „kein Schmerz“ und „unerträglicher Schmerz“ einschätzt. Die Schmerzintensität kann auch auf der Numerischen Analog-Skala (NAS) eingestuft werden. Der Patient wird gefragt, wie stark sein Schmerz ist – und zwar auf einer Skala von 0 bis 10, wobei 0 kein Schmerz ist und 10 der höchst vorstellbare Schmerz. Auch Skalen mit Symbolen (Gesichter Skalen) können zur Einschätzung der Schmerzintensität herangezogen. Für sprachlose oder demente Patienten gibt es spezielle Hilfsmittel, welche dem Arzt helfen vor allem durch genaue Beobachtung die individuelle Schmerzintensität einschätzen zu können. Die regelmäßige Erhebung der Schmerzintensität ist ein wichtiger Erfolgsparameter zur laufenden Therapie.

 

Autorin: OÄ Dr. Waltraud Stromer