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Junge Schmerzmedizin – Junge ÖSG

Eine umfassend durchgeführte Schmerztherapie braucht exzellent ausgebildete SchmerzmedizinerInnen – jetzt und in Zukunft. Deshalb gründeten Stefan Neuwersch-Sommeregger, Michael Wölkhart sowie Bernhard Taxer die „Junge Schmerzmedizin“ unter der Ägide der ÖSG.

Die Gruppe junger, interdisziplinärer SchmerztherapeutInnen wird sich zukünftig der klinischen Versorgung, der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie der Fortbildung im Bereich „Schmerzmedizin“ widmen.  Auch der Grundlagenforschung soll in der „Jungen ÖSG“ breiter Raum gegeben werden.

Ein halbjährlich herausgegebener Newsletter wird die jungen KollegInnen aus allen Professionen der Schmerzversorgung über neueste Entwicklungen im Bereich Schmerzmedizin informieren. Kommenden Herbst geht es schon los mit einem Webinar, das junge Kolleginnen und Kollegen zur Mitarbeit in der Jungen ÖSG motivieren soll und veranschaulichen wird, wie spannend und umfangreich Schmerzmedizin ist. Zusätzlich werden im Rahmen dieser Veranstaltung aber auch Patienten-Fälle vorgestellt und diskutiert. Auch in den Schmerznachrichten, dem hauseigenen Medium der ÖSG, wird sich die Junge ÖSG ab sofort wiederfinden.

Last but not least wird den angehenden SchmerzexpertInnen im Rahmen des ÖSG-Kongresses ebenfalls mehr Präsentationsmöglichkeit eingeräumt werden, um Forschungsaktivitäten und klinisch relevante Beiträge vor einem großen Publikum kommunizieren zu können.

Großartige neue Chancen – bitte nützen!

Wenn Sie Interesse an der Jungen ÖSG haben, dann schreiben Sie uns: office@oesg.at

OA Dr. Michael Wölkhart, MSc, MBA
Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck
Physikalische Medizin und Rehabilitation
A-4840 Vöcklabruck, Dr.-Wilhelm-Bock-Straße 1
T: +43 5 055471-27080/-27081/-27082
Bernhard Taxer, MSc, PhD
Abteilung für Neurologie, Neurointensivmedizin und Neurorehabilitation, Christian-Doppler-Universitätsklinikum Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg
A-5020 Salzburg, Ignaz-Harrer-Straße 79
T: +43 650 8108217
 

Posterausstellung – wir gratulieren den Preisträger:innen!

Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) hat ihre Wissenschaftspreise 2026 für herausragende Leistungen in der Grundlagenforschung und klinischen Forschung auf dem Gebiet der Schmerzmedizin vergeben.

Die Preisträger:innen 2026
Prof. Lembeck Preis für Grundlagenforschung

Der Prof. Lembeck Preis für Grundlagenforschung wird in diesem Jahr an zwei Forschungsteams vergeben. Das Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro wird geteilt.

Team um Sibel Ada und Laura Klinger (Medizinische Universität Wien)
Die ausgezeichnete Arbeit hinterfragt die traditionelle Sichtweise von Astrozyten als bloße Unterstützer neuronaler Aktivität. Die der Forschungsergebnisse belegen vielmehr, dass Astrozyten eine aktive Schlüsselrolle bei chronischen Schmerzen übernehmen. Sie regulieren Prozesse der spinalen Plastizität, integrieren sensorische Informationen und beeinflussen die Schmerzwahrnehmung in Echtzeit.

Team um Theodora Kalpachidou (Institut für Physiologie, Medizinische Universität Innsbruck)
Ausgezeichnet wird eine Forschungsarbeit über microRNAs (miRNAs) nach Nervenverletzungen. Die Ergebnisse zeigen, dass miRNAs kontextabhängig unterschiedliche Funktionen übernehmen können. Insbesondere miR-486 könnte künftig neue therapeutische Ansätze fördern, um neuronale Regeneration sowie die Wiederherstellung geschädigter Verbindungen nach Nervenverletzungen oder neurodegenerativen Prozessen zu unterstützen.

Prof. Klingler Preis für klinische Forschung
Der mit 1.500 Euro dotierte Prof. Klingler Preis für klinische Forschung geht an Jean Pascal-Grenier (Universitätsklinik Innsbruck) und Alexander Thiel (Department of Health Sciences, University of Applied Sciences Vienna).
Die Forscher analysierten Informationen zu „Kreuzschmerzen“ auf Websites des österreichischen Gesundheitswesens. Das Ergebnis: Viele Inhalte sind ungenau, entsprechen nicht aktuellen klinischen Leitlinien und folgen überwiegend einem biomedizinischen Ansatz. Moderne Schmerzmedizin setzt hingegen auf ein biopsychosoziales, ganzheitliches und patient:innenzentriertes Verständnis. Die Studie zeigt, dass evidenzbasierte Informationen zu „Lower Back Pain“ (LBP) auf offiziellen Gesundheitsplattformen häufig fehlen.

Gratulation der ÖSG
Die ÖSG gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und bedankt sich für ihre herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Weiterentwicklung der Schmerzmedizin.
Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, 8. Mai 2026, im Rahmen des Wissenschaftlichen Kongresses der Österreichischen Schmerzgesellschaft im Congress Center Villach statt.

Die Preisträgerinnen und ihre prämierten Arbeiten:
Ada Sibel, Klinger Laura et al: Astrocytogenic bidirectional plasticity at spinal nociceptive synapses regulates acute nociceptive processing. Pain. 2026 Feb 1;167(2):372-386. doi: 10.1097/j.pain.0000000000003805. Epub 2025 Sep 3.

Kalpachidou Theodora, Kummer Kai, Handle Valentina et al Context dependent role of miR-486 promoting neuroregeneration of primary sensory neurons downstream of interleukin-6 signal transducer- Molecular Therapy Nucleic Acids. Vol. 36, Issue 3, 9. September 2025, 102670

Grenier Jean-Pascal, Thiel Alexander: Low Back Pain Information on Austrian Healthcare Websites: Often Inaccurate, Biomedically Oriented, and Not Aligned with Clinical Guidelines – A Cross-Sectional Study. Musculoskeletal Care. 2025 Jun;23(2):e70120. doi: 10.1002/msc.70120.

Posterausstellung – wir gratulieren den Preisträger:innen!

In diesem Jahr gab es so viele Poster wie noch nie. Es wurden insgesamt 33 wissenschaftliche Arbeiten präsentiert. Das freut uns als Schmerzgesellschaft sehr! Wie auch schon im Vorjahr konnte die ÖSG insgesamt 5 Posterpreise vergeben. Der Hauptpreis (Prof. Lanner Posterpreis) ist mit 1.000 Euro dotiert für das beste Poster der Posterausstellung und darüber hinaus konnte die ÖSG noch 4 Einzelpreise zu je 200 Euro vergeben. Wir dürfen die Preisträger und Ihre Arbeiten hier nennen:




Prof. Lanner Posterpreis:
Poster 28: Stephanie zur Nedden - Understanding nociceptor-mediated control of monocytic immune cells in neuropathic pain disorders

4 Posterpreise:
Poster 2: Anselm Johannes Schlemmer - Effekt von 5-Hydroxytryptophan auf Schmerzintensität, zentrale und periphere Sensibilisierung und Schmerzmodulation bei gesunden Proband:innen – eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, cross-over Studie

Poster 19: Vojtech Svoboda - Investigating the Role of Silent KV8 Subunits in Sensory Neuron Function

Poster 25: Melissa Vivien Holzer - Geschlechtsspezifische Unterschiede in Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der multimodalen Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen: eine retrospektive Datenanalyse im Klinikum Klagenfurt am Wörthersee

Poster 32: Felix Harpf - Präoperatives topisches Capsaicin reduziert die postoperative sekundäre mechanische Hyperalgesiefläche

 

 
 

Rising Stars - The Next Generation

Rising Stars in Graz: Ein voller Erfolg!

Das Interesse war groß. An die 100 Teilnehmer:innen waren vor Ort und nochmals 280 waren online bei den Rising Stars dabei. Es ging darum, die Breite der Schmerzmedizin zu zeigen und auch mit praktischen Beispielen und Fallpräsentationen zu belegen. In der ersten Tageshälfte des eintägigen Symposiums gab es Überblicksvorträge zu den Themen: Schmerzmedizin im Wandel, Schmerzen von akut bis chronisch, diverse Schmerzarten, Gelenk- und Kopfschmerzen. Der Nachmittag war dann den Fallpräsentationen gewidmet, die allseits beliebt und immer auch als sehr lehrreich angesehen werden. Mit TED Umfragen und Diskussionen wurden die durchwegs jungen Teilnehmer:innen, Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen, zur Interaktion angeregt. 
Mit der Verlosung – die ÖSG sponserte drei Preise – eine ÖSG-Mitgliedschaft, 3 Kongressteilnahmen bis hin zu einem Schmerzdiplomkurs – endeten die Rising Stars 2026 in Graz.

Die Gewinner:innen der Rising Stars 2026:

  1. Preis: Daniela Pucher, BSc
  2. Preis: Christina Koren, Dr. Ana-Maria Rinea, Dr. Gabriel Roth
  3. Preis: Dr. Anton Moritz

Bild: Hauptgewinnerin Daniela Pucher mit Initiatorin der Rising Stars Dr. Waltraud Stromer und Moderator Stefan Gehrer

Extra Service für Mitglieder

Rising Stars in Graz erstmals auch nachsehen.

Rising Stars, 14. März 2026, Graz

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt seit einigen Jahren dem Nachwuchs. Wir brauchen junge, engagierte Schmerzmediziner:innen für die Zukunft. Die Rising Stars Veranstaltung findet diesmal in Graz am Samstag, 14. März 2026 im MP09 und soll jungen Ärzt:innen und die es noch werden wollen für dieses „Fach“ begeistern.

Praxisrelevant wird veranschaulicht, worum es geht. Bitte schicken Sie Ihre jungen Kollegen:innen zu den Rising Stars. Wer nicht hinkommen kann, hat erstmals auch die Möglichkeit, online dabei zu sein.

Hier geht’s zum Programm und zur Anmeldung.

Alle die am Samstag, 14. März 2026 im MP09 vor Ort sind, haben die Möglichkeit, sich ausführlich über die Schmerzmedizin zu informieren. Anhand vieler praxisrelevanter Beispiele wird veranschaulicht, wie groß das Spektrum der Schmerzmedizin ist. Gleichzeitig haben Sie auch die Möglichkeit, an einer Verlosung teilzunehmen und spannende Preise zu gewinnen. Alles was Sie tun müssen, ist, sich hier anzumelden und Ihr Interesse an Informationen der ÖSG zu bekunden. Los geht’s!



Rising Stars: Junge Ärzt:innen interessieren sich zunehmend für die Schmerzmedizin

Bereits zum dritten Mal fand die Rising Stars Veranstaltung statt, diesmal im Parkhotel Schönbrunn in Wien. Es waren mehr als 200 jungen Ärzt:innen vor Ort, die vom Programm und der Interaktionsmöglichkeit begeistert waren. Viele nahmen auch an der Verlosung teil. Der Hauptpreis, ein Schmerzdiplomkurs der ÖSG, ging an Christine Smithe, aber auch die Gewinner:innen der drei zweiten Plätze freuten sich über Kongressgebühren für Krems – Michaela Thumhofer, Isabella Maxime Gosch und Benedicta Nwoha. Platz 3, eine ÖSG-Mitgliedschaft für ein Jahr, ging an Sophie Smutny.

Wir gratulieren den Gewinner:innen recht herzlich und laden bereits zur nächsten Rising Stars Veranstaltung am 14. März 2026 in Graz ein.

Bilder der Veranstaltung. Klicken zum Vergrößern.

 
 



Viele Rising-Stars zur „Zukunft der Schmerzmedizin“ in Salzburg!

Auch die zweite „Rising Stars-Veranstaltung am 9. März 2024 war ein großer Erfolg. Zahlreiche interessierte und hoch motivierte junge Medizinerinnen und Mediziner und Studierende lauschten den Vorträgen, beteiligten sich an den Diskussionen und erfuhren wissenschaftliche Neuheiten im Rahmen der Veranstaltung der „Jungen ÖSG“.

Auch wenn die ÖSG bereits viel für die Schmerzpatientinnen und -patienten in Österreich erreicht hat – das Ziel einer flächendeckenden integrierten Versorgung ist noch lange nicht erreicht. Eine kontinuierliche Ausbildung junger Medizinerinnen und Mediziner ist dabei ein Aspekt, der auch zukünftig dafür sorgen soll, die Schmerzversorgung in Österreich zu verbessern. Die „Junge ÖSG“ veranstaltet daher jedes Jahr ein Symposium, der junge Ärztinnen und Ärzte und Medizin-Studierende für die Schmerzmedizin begeistern will.

Mit großem Erfolg ging die zweite diesbezügliche Veranstaltung am 9. März 2024 in Salzburg über die Bühne. Unter dem Titel „Zukunft der Schmerzmedizin – Rising Stars – The next Generation“ versammelte sich ein großes Publikum, um dem vielseitigen Kongressprogramm unter der Leitung von ÖSG Past Präsidentin OÄ Dr. Waltraud Stromer zu lauschen und sich intensiv an den Diskussionen zu beteiligen.

Das Spektrum der Vorträge reichte von den Grundlagen der Schmerzmedizin über unterschiedliche Schmerzarten bis hin zu diagnostischen und therapeutischen Werkzeugen. Damit konnte – auf kompakte Art und Weise ein Überblick über viele Aspekte der Schmerzmedizin zu Gehör gebracht werden.

Die Kongressbesucher:innen beteiligten sich auch rege am Gewinnspiel der Tagung.

Den ersten Preis (Schmerzdiplomkurs) errang:
Dr. Viictoria Tsygankova

Jeweils ein Kongressticket gewannen:
Dr. Josef Michael Lintschinger, Dr. Philip Janko und Dr. Ani Gevorgyan

Dr. Barbara Gründhammer gewann eine Mitgliedschaft in der ÖSG.

Die Veranstalter, die „Junge ÖSG“ zeigte sich mit der Teilnahmerzahl und der Veranstaltung sehr zufrieden und freuen sich schon auf das nächste Symposium 2025.

Bilder der Veranstaltung. Klicken zum Vergrößern.