
alea iacta est –
Wissenschaftsfonds-Vergabe 2026 entschieden!
Die Würfel sind gefallen. 2026 können ein klinisches und ein präklinisches Projekt mit je 5.000 Euro gefördert werden. Es war nicht leicht, bei 10 Einreichungen und einem sehr begrenzten Budget eine Entscheidung zu treffen. Die Jury beurteilte wissenschaftliche Qualität, Originalität, Erkenntnisgewinn und Relevanz. Das höchste Scoring erreichten:
Eva Ravagnan, MSc (präklinisch)
Zentrum für Hirnforschung, Meduni Wien
Projekttitel: Mechanisms of Psilocybin action in nociceptive Circuits
Priv.-Doz. Dr. Johannes Herta (klinisch)
Universitätsklinik für Neurochirurgie und Neurochirurgisches Forschungslabor, Medizinische Universität Wien
Projekttitel: Neuroinflammatory Phenotyping of Trigeminal Neuralgia: Integrating Cerebrospinal Fluid and Peripheral Immune Signatures for Enhanced Therapeutic Stratification - TRI-CYTE
Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die Umsetzung!
Wissenschaftsfonds 2026 – 10 Anträge in Begutachtung
Aktuell können nur zwei Forschungsanträge unterstützt werden
Mit dem Wissenschaftsfonds der ÖSG sollen relevante Fragestellungen im Bereich „Schmerz“ vorangetrieben werden und engagierte Schmerzforscherinnen und Schmerzforscher dazu motiviert werden, sich sowohl präklinisch als auch klinisch mit Forschungsprojekten zu befassen.
Der Wissenschaftsfonds ist 2026 mit 30.000 Euro dotiert, wobei 20.000 Euro bereits an zwei interne Forschungsprojekte vergeben wurden. Deshalb bleiben aktuell noch 10.000 Euro zur Vergabe eingereichter Projektanträge.
Es freut uns, dass wir 10 Projektanträge erhalten haben, so viele wie noch nie zuvor. Umso schmerzlicher ist es, dass das wissenschaftliche Komitee jetzt die Aufgabe hat, nur zwei herauszufiltern, die gefördert werden können. Wir begeben uns in medias res und bitten noch um ein wenig Geduld bis zur Entscheidung.
Wichtiger Hinweis! Eventuell können wir zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr weitere finanzielle Unterstützungen im Rahmen des Wissenschaftsfonds bereitstellen.
Schmerzforschung – vielseitig wie nie zuvor
Ausschreibung Wissenschaftsfonds 2026
Schmerz ist heute als bio-psycho-soziales Gesamtphänomen zu verstehen. An der Entstehung und Aufrechterhaltung sind sowohl biologisch-physiologische als auch eine Reihe psychosozialer Faktoren beteiligt. Das macht die Forschung am Schmerz vielfältig. Um ganz unterschiedliche Schmerzforschungsprojekte anzustoßen, wurde vor zwei Jahren der Wissenschaftsfonds der Schmerzakademie ins Leben gerufen. In diesem Jahr können wir, neben eigenen Forschungsprojekten, auch zwei externe Forschungsprojekte mit je 5.000 Euro fördern. Wir hoffen auf zahlreiche Einreichungen.
Einreichfrist: 31.3.2026
Wir geben Ihnen bis Ende April 2026 Bescheid, ob Ihr Projekt gefördert wird.
Leitfaden — Einreichung Wissenschaftsfonds der ÖSG
Zum Antragsformular Wissenschaftsfonds der ÖSG
Komitee & Förderempfänger
Forschung, sowohl präklinisch als auch im klinischen Bereich, ist die wichtigste Möglichkeit, um das Schmerzgeschehen weiter zu erforschen und damit langfristig Diagnostik und Therapie zu verbessern. Um dies gewährleisten zu können, gründet die Österreichische Schmerzgesellschaft einen Wissenschaftsfonds.
Mit dem Wissenschaftsfonds der ÖSG wollen wir relevante Fragestellungen im Bereich „Schmerz“ vorantreiben und engagierte Schmerzforscherinnen und Schmerzforscher dazu motivieren, sich sowohl präklinisch als auch klinisch mit Forschungsprojekten zu befassen.
Schaffen wir mehr Wissen über Schmerz!
Die Einreichenden müssen nicht zwingend ÖSG-Mitglieder sein. Wir wenden uns an alle Forscher:innen mit unterschiedlichem wissenschaftlichen Hintergrund, die Interesse an der Schmerzforschung haben und ein präklinisches und/oder klinisches Projekt dazu planen.
Einmal im Jahr werden eingereichte Projekte durch ein Komitee beurteilt. Das wissenschaftliche Board besteht aus Vorstandsmitgliedern der ÖSG, namentlich: OA Dr. Wolfgang Jaksch, ao. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Eisner, Assoc.-Prof. Ruth Drdla-Schutting PhD, DDr. Thomas Weber und ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Sandner-Kiesling.
Dieses Komitee entscheidet darüber, welcher Forschungsantrag unterstützt wird.

- OA Dr. Wolfgang Jaksch, DEAA
(Klinik Ottakring)

- ao. Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Eisner
(MedUni Innsbruck)

- Assoc. Prof. Ruth Drdla-Schutting, PhD
(MedUni Wien)

- DDr. Thomas Weber
(Schmerzpraxis Gralla)

- ao. Univ.-Prof. Dr. Andreas Sandner-Kiesling
(MedUni Graz)

- Prim. Mag. Dr. Gregor Kienbacher, MSc
(Kassier ÖSG)

- Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna, MSc, MSc, MBA
(Präsident ÖSG)
Wissenschaftsfonds der ÖSG –
Förderempfänger 2026, 2025, 2024:
2026
Eva Ravagnan, MSc
Mechanisms of Psilocybin action in nociceptive Circuits
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Priv.-Doz. Dr. Johannes Herta
Neuroinflammatory Phenotyping of Trigeminal Neuralgia: Integrating Cerebrospinal Fluid
and Peripheral Immune Signatures for Enhanced Therapeutic Stratification – TRI-CYTE
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Dr. Wolfgang Jaksch, Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff, Univ.-Prof. Dr. Thomas Dorner
Prävalenzerhebung neuropathsicher Schmerz
Budget-Vergabe: 6.900 Euro
DDr. Thomas Weber
Anschubfinanzierung für den Universitätslehrgang
„Diagnostik und Therapie von postviralen Syndromen“
Budget-Vergabe: 2.000 Euro
2025
Univ.-Prof. Dr. Michaela Kress
Modelling human satellite glia cells for investigating pain pathogenesis
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Ing. Raphael Holzinger
Morphological characterization of rat dorsal horn spinal neurons projecting to
the brainstem: focus on the parabrachial nucleus and potential sex differences.
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Dr. Aylin Albrecht
Postpartale Verschreibung von Opioid- und Nicht-Opioid-Analgetika, Gabapentinoiden
und Benzodiazepinen in Österreich: Eine populationsbasierte Kohortenstudie
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
2024
Shane Cronin, PhD
To investigate the therapeutic potential of blocking BH4 production
in cultured human DRG neurons.
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Univ.-Prof. Dr. Burkhard Gustorff
Einfluss häufiger pharmakogenetischer Varianten auf frühen postoperativen Schmerz
und postoperatives Erbrechen nach Allgemeinanästhesie.
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Laura Klinger, MSc
Unveiling the effects of astrocytes on spinal nociception: Insights from secretome analysis
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Dr. Krisztina Kocsis-Bogar
Utilization of mental health care services and pain-related
experiences in individuals with chronic pain
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Kai Kummer, PhD
microRNAs als Modulatoren der Schmerzentwicklung bei Morbus Fabry
Budget-Vergabe: 5.000 Euro
Univ.-Prof. Dr. Manuela Schmidt
Neuropathic pain in the elderly – elucidating mechanisms and sex-specificity
Budget-Vergabe: 5.000 Euro


